How to make a movie

Thesenblatt 2

Heute stellen wir euch wieder ein weiteres Thesenpapier vor. Dieses handelt von spielen und sprechen vor der Kamera. Dies ist vor allem für die Gruppen wichtig, die sich dazu entschlossen haben, selbst vor der Kamera aktiv zu werden damit das Gespielte und Gesprochene überzeugend bei den Zuschauern ankommt.

Besonders wichtig ist hierbei die Mimik und Gestik, weshalb der Kurs während des Vortrags aktiv daran geübt hat. Bei der Mimik ist zu beachten, dass der Gesamteindruck aus einzelnen mimischen Facetten besteht und die Bewegung der Gesichtsoberfläche gut sichtbar sein sollte.

Bei der Gestik lässt sich festhalten, dass diese gezielt eingesetzt wird und nicht verpannt wirken sollte. Außerdem sollte sie zum Text passen und dem Wesen und Temperament entsprechen.

Auch für das Sprechen vor der Kamera gibt es eine Art Leitfaden, an welchen sich die

´Schauspieler` halten sollten.

K onzept

A ugenkontakt

M ehrwert

E nergie/ nthusiasmus

R ede zu einer Person nicht zu mehreren

A lles Übungssache

Wie ihr seht steckt viel mehr hinter so einem Film, als einfach nur den Text runterrattern. Wenn ihr noch Einzelheiten zu einigen Punkten und zu der Rollenbiographie erfahren wollt, klickt auf das Thesenpapier.

 

 

Thesenpapier

Konstellation:

 

  • Stellt das Verhältnis und Stellung aller Figuren zueinander dar
  • Wird oft als Geflecht dargestellt
  • Soziale, psychologische und mentale Beziehungen
  • Protagonist steht im Mittelpunkt
  • Bei komplexen Werken
    • zentrale Figuren detailliert
    • alle anderen Charaktere können trotzdem berücksichtig werden
  • Verschiedene Arten von Beziehungen

 

Rollen:

 

  • Erarbeitung einer fiktiven Figur
  • Eigenarten, Charakteristika und Besonderheiten kennenlernen
  • Entscheidungen bzw. Handlungen nachvollziehen
  • jedes Detail herausarbeiten
  • wichtig ist Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
  • nützlich: Charakterisierung, Personenbeschreibung oder Steckbrief zuvor

 

Rollenbiographie:

 

  • Allgemeine Fakten & Merkmale (Name, Geschlecht, Alter, Wohnort, Nationalität, Beruf)
  • Äußere Erscheinung (Erscheinungsbild, Kleidung, besondere Merkmale)
  • Innere Werte (moralische Werte, Intelligenz, Lebenseinstellung, Vorlieben/Abneigungen, Ängste/Sorgen/Befürchtungen)
  • Auffälligkeiten und Eigenarten (Sprechweise, Mimik/Gestik, psychische Auffälligkeiten)
  • Sprache der Rolle (Wie spricht sie?; Welche Wörter nutzt sie?; Funktion der Sprache)
  • Geschichte der Figur (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft)
  • Soziale Beziehungen (Integration in Gemeinschaft, Feinde/Neider, beliebt/unbeliebt, in Vereinigungen aktiv?)
  • Wichtig: Rollenbiographie aus Sicht der Rolle à nicht zwingend alle Details darstellen

 

Mimik:

  • sichtbaren Bewegungen der Gesichtsoberfläche
  • Gesamteindruck aus einzelnen mimischen Facetten
  • wichtiger Bestandteil der Nonverbalen Kommunikation
  • Erste und wesentliche Überlegungen von Béla Balázs
  • Ausdruck einer bestimmten Emotionalität àoft unwillkürlich
  • Ausdrucks- und Appellfunktion
  • Aufschluss über individuelle Eigenheiten eines Menschen
  • Je nach Kulturkreis unterschiedliche Bedeutungen

 

 

Gestik:

 

  • Körperoffenheit zeigen à Hände zur Unterstützung
  • Gestik gezielt einsetzen
  • Richtige Körperhaltung
  • Nicht verspannt
  • Zum Text passen
  • Temperament & Wesen entsprechen

 

 

Sprechen vor der KAMERA

 

Konzept:

  • gute Vorbereitung (nachdenken vor der Kamera zerstört Bindung zum Zuschauer)
  • Absicht für Video klar machen

 

 

Augenkontakt:

  • Video= Kommunikationsmittel à Medium um in Verbindung zu treten à deshalb direkt in die Kamera schauen
  • nicht starren
  • durch die Kameralinse schauen nicht auf sie à als Fenster betrachten

 

Mehrwert:

  • in Videos Wertvolles liefern
  • hauptsächlich darum, Zuschauern was zu geben

 

Energie/ Enthusiasmus:

  • vor Kamera mehr Energie als im echten Leben
  • keine Hemmung vor ´Overacting´ à muss Zuschauer erreichen
  • Enthusiasmus zeigen à überträgt sich auf Zuschauer

 

Rede zu einer Person nicht zu mehreren:

  • Umgang mit Kamera, Bild von Menschenmenge nicht hilfreich
  • Zuschauer fühlt sich nur angesprochen wenn man sich auf eine Person konzentriert

 

Alles Übungssache:

  • lernen nur durchs tun
  • Videos werden immer besser à Prozess der niemals endet

 

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